
...schnell und viel Grün auf meinem erst vor zwei Monaten getauften Balkon. An der Seite der Ballustrade soll dieses Grün wachsen. Es steht auf dem Boden und deshalb halb im Halbschatten, halb in der Sonne. Es darf auch Wind nicht schlimm finden.
Ich möchte nicht,
dass die Pflanze am Mauerwerk braune saugnapfartige Spuren hinterlässt (Mietwohnung) und dass die Pflanze allzu schlimm wuchert - Efeu und Wein können es deshalb nicht sein. Die schwarzäugige Susanne fühlte sich an dem Ort nicht wohl - ich habe es probiert. Sie war wohl vom Wind nicht angetan. Auch Pflanzen wie die Kletterhortensie gehen an das Mauerwerk.
Die Lösung:
Hopfen!!!
Wenn man Hopfen erkennen kann, sieht man den wilden Hopfen überall, denn er wächst in Deutschland wie Unkraut - besonders in der Stadt. Ich befürchte, einige Menschen rupfen ihn auch als Unkraut aus der Erde, weil er dafür bekannt ist wirklich schlimm zu wuchern. Dabei hält er sich an Bäumen und anderen Pflanzen fest und nimmt zärteren Pflänzchen das Licht.
Zierhopfen dagegen soll nicht so schlimm wuchern aber schnell wachsen - wo der Unterschied liegt ist mir noch nicht ganz klar. Soviel kann ich aber bisher sagen: Ich habe ihn seit ca. drei Wochen. In diesen drei Wochen ist er mindestens einen halben Meter gewachsen, was mir sehr entgegen kommt, denn die Ecke wird langsam grün und (ob gewuchert oder nicht) die Pflanze stutzen kann man immer.
Schlaue Bücher sagen Folgendes über den Hopfen:

Wirklich interessante Details, die wohl zum unnützen Wissen gehören:
1. Hopfen ist rechtswindend - es stimmt, ich habe es überprüft!
2. Hopfen ist eine Zwitterpflanze, das heißt eine einzige Hopfenpflanze kann für den Nachwuchs sorgen- sehr praktisch. Die weiblichen Blüten sind in zapfenförmigen Büscheln zu fnden. Die männlichen bilden eine Rispenform. Das heißt die männlichen Blüten sind so ähnlich wie Stachelbeeren angeordnet. Man erntet nur die weiblichen Blüten.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen