Freitag, 18. August 2017

Sehen aus wie Bonbons diese Chilis!



Aber vorsicht! Schmecken nicht so!

Filius blue nennt sich diese wunderbare, wirklich interessante Chilisorte, an der ich Anfang des Jahres im Gartencenter nicht vorbei gehen konnte. Filius blue heißt so viel wie "kleiner blauer Sohn". Zunächst dachte ich, die Chilis bleiben lila bläulich, aber weit gefehlt. Tatsächlich werden sie zur Reife ganz konventionell rot.
Da sie so schön rundlich sind, sehen sie aus wie große M und Ms am Busch.


 

Aber mit M und Ms haben die Früchte außer ihrem Aussehen nicht viel gemeinsam. Der Schärfegrad dieser Chili liegt bei 6-9. 10 ist der höchste Schärfegrad, den es gibt. Die Filius blue ist also nicht ganz ohne. Man sollte nach dem Schneiden immer das Händewaschen nicht vergessen. Im Auge brennen sie nämlich sehr. Und nicht nur dort.





Interessanter Weise handelt es sich bei dieser Chilisorte um eine Zierchili, die man aber trotzdem essen kann. Warum sie als Zierchili geführt wird, ist unschwer zu erkennen. Sie sieht wirklich klasse aus und macht jeder Blume auf dem Balkon Konkurrenz. Allerdings lässt sie sich nicht mit anderen Blumen kombinieren. Die Margeritte, die ich mit ihr zusammen gepflanzt habe, hat sie schnell aus dem Topf gemobbt. Sie quasi neben ihr weggestorben... Mit anderen Paprikagewächsen, also Capsicumsorten würde es vermutlich etwas werden. Die vertragen sich in den meisten Fällen recht gut miteinander.

Naja, sie hat ja recht. Neben ihr hat einfach keine andere Pflanze Platz. Sie sieht wunderschön aus und hat auch einen eigenen Topf verdient. Und auch in meiner Küche wird sie einen eigenen Topf bekommen. Als Penne Arrabiata.




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